Damit kein Irrtum entsteht. Gemeint bin nicht ich und auch nicht der Otto-Versand! Vielmehr entnehme ich Magdeburgs Homepage folgende Informationen:
„Als Lieblingspfalz Ottos des Großen war Magdeburg quasi die erste Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches. Otto machte Magdeburg zum Erzbistum, ließ den ersten Dom bauen und ist auch hier beerdigt.“
Dies macht mich neugierig, ich raffe mich auf und fahre mit dem RE 1 in die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Andere hatten interesssanter Weise die selbe Idee und so ist der Zug Dank des 9€-Tickets bis auf den letzten Platz besetzt. Die 1 1/2 stündige Fahrzeit nutze ich, mich auf das kommende Erlebnis vorzubereiten.
Bereits im Jahre 805 konnten die Lesekundigen etwas von der Stadt erfahren. Im Spätmittelalter war sie eine der größten deutschen Städte und im Zentrum der Reformation. Leider wurde sie im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Hiervon kann ich mich in den Kirchen, über die ich in einem separaten Beitrag berichte, überzeugen.
Angekommen versuche ich mich zu orientieren.





Hilfreich könnte ein Stadtplan sein! Woher bekommen? Ach, ja Magdeburg hat ja auch eine Tourist-Info, die ich jetzt anvisiere.






Gleich nebenann lockt die Aussicht vom Kirchturm der Johanniskirche.











Der Elbe nordwärts folgend gelange ich zu einem Platz, an dem die zwei Christlichen Kirchen in Gestalt der evangelischen Magdalenenkapelle, der katholischen St. Petrikirche sowie der evangelischen Wallonerkirche in trauter Zweisamkeite nebeneinander wirken.




Mal sehen, was es sonst noch alles zu sehen und fotografieren gibt.














Friedensreich Hundertwasser hat die „Grüne Zitadelle von Magdeburg“ entworfen. Das Gebäude wurde im Jahre 2005 fertiggestellt. Es ist das letzte Projekt von Hundertwasser vor seinem Tod. Ein weiteres Gebäude hat er in der Lutherstadt Wittenberg künstlerisch gestaltet.
Die Zitadelle beherrbergt neben verschiedenen Geschäften und Wohnungen ein Hotel.








Zum Abschluss ein wenig Kunst im öffentlichen Raum zum Entspannen.








Ein genussreicher Tag in der Stadt an der Elbe mit viel fesselndem neigt sich dem Ende zu und ich mache mich wieder auf die Heimreise.

Wikipedia und verschiedenen Homepages sei Dank für die Ideen der Texte. Alle Fotos habe ich selbst aufgenommen bis auf das Titelbild. Dies stammt von Till Voigt bei Pixabay.
Ein Kommentar zu „Ottostadt Magdeburg“
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