Mit herrlichem Sonnenschein und frostigen Temperaturen verwöhnt uns das Berliner Wetter. Viel zu schade; um am Schreitisch zu hocken und Zahlenkolonnen auszuhaken. Also rein in die Winterkleidung und ins Abenteuer gestürzt. In der S5 ist es warm und ich lasse mich entspannt westwärts treiben. Die Stadt mit ihren Häusern und Menschen ziehen am Fenster vorbei. Ein Ziel habe ich nicht. Lasse mich überraschen.
Am Olympiastadion ist Endstation. Und nun? Wenn ich schon mal hier bin kann ich ja mal rüber gehen und ein wenig fotografieren. Gedacht – getan. Und nun hat der Ausflug ein Ziel und bekommt einen Sinn. Just bei meiner Ankunft am Besucherzentrum startet eine Führung durch das Olympiastadion. Meine fotografische Ausbeute seht Ihr nachfolgend!



























Zum Abschluss noch etwas Geschichtliches:
An dieser Stelle wurde bereits ab Ende des 19. Jh. Sport betrieben. Nachdem Berlin den Zuschlag für die Olympischen Spiele 1916 erhielt wurde das „Deutsche Stadion“ errichtet. Die Spiele fiehlen aus bekannten Gründen aus. Anläßlich der Spiele 1936 entschied sich die Reichsführung zum Abriss des „Deutschen Stadions“ und für einen Neubau. Mit Blick auf die Fussball-Weltmeisterschaft 1994 erfolgte die Teil-Überdachung des Stadions. Grundlegender Umbau und Modernisierung erfolgte bei laufendem Sportbetrieb in den Jahren 2004-2006. Fassungsvermögen nach Umbau: 74.475 – ausschließlich Sitzplätze. Damit ist es das drittgrößte Stadion nach München und Dortmund.
