Alt – Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt

Heute ging es auf den heimatlichen Alt-Kaulsdorfer Weihnachtsmarkt. In dörflicher Ruhe stehen die festlich iluminierten Verkaufsstände rund um die aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche auf dem Dorfanger sowie der Dorfstraße. Auch das Gelände Spiritousenfabrik Schilkin und das Gelände der Johannischen Kirche beherrbergt Stände.

Während ich mich, die vorweihnachtliche Stimmung genießend, mit dem Besucherstrom entlang der Stände mit Keramik, Holzschnitzereien, Wollmützen, Glas und Porzellan und vielen weiteren kunsthandwerklichen Gegenständen treiben lasse umweht mich der Duft von Gebratenem sowie von Glühwein mit und ohne Schuss. Natürlich bleibt es nicht nur beim riechen, es wird auch gegessen und getrunken.

Ein absolutes Highlight ist das Innere der Dorfkirche mit ihrem Altar und der Kanzel aus dem 17. Jahrhundert sowie der Orgel aus dem 19. Jahrhundert. Ganztägig fanden verschiedene Veranstaltungen und Konzerte in der Kirche statt. Auch in dem Augenblick meines Besuches war ein Konzert in Vorbereitung, so dass leider keine Gelegenheit bestand zur intensiven Besichtigung.

WeihnachtsZauber Gendarmenmarkt

Denke ich an Weihnachten denke ich auch an Weihnachtsmärkte. Hiervon hat Berlin eine ganze Reihe. Kleine und große, traditionelle und moderne und nicht zu vergessen, Rummel-Weihnachtsmärkte.

Etwas Besonderes für mich ist der WeihnachtsZauber am Gendarmenmarkt. Wohlbehütet durch einen Zaun, bewacht und mittels Eintrittspreis gesteuert trifft man auf ein gehobenes Klientel. Der besondere Reiz liegt in der Kombination gehobener Gastronomie, selektiver Produktangebote mit Kunstmarkt und kulturellen Darbietungen.

Die spezielle Atmosphäre entfaltet sich in der Dunkelheit mit den angestrahlten historischen Gebäuden Deutscher und Französischer Dom sowie Konzerthaus Berlin. Ohnehin ist die Weihnachtszeit in der Dunkelheit am stimmungsvollsten.

Der erste Gang führt mich zur Feuerzangenbowle. Ein absolutes Muß! Während ich mich genußvoll dem Heißgetränk hingebe erscheinen nach und nach Szenen des gleichnamigen Films mit Heinz Rühmann vor meinem geistigen Auge. Ich schaue den vorbei flanierenden Menschen aus nah und fern zu und überlege, was sie wohl in diesem Moment an diesem geschichtsträchtigen Ort empfinden.

So in Stimmung gebracht schlendere ich mit einem Becher Glühwein mit Schuss entlang der beleuchteten Verkaufsstände vorbei an handgemachter Kunst, Keramik, Skulpturen, Spezialitäten aus aller Welt, gebrannten Mandeln, Buchdruck. preisintensiver Gastronomie und kulinarischen Verführungen und lasse mich von den vielfältigen und farbenfrohen Angeboten inspirieren.

Es war wieder ein tolles Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Mal sehen, was die Stadt sonst noch zu bieten hat. Bis bald!